+++ Statement der FDP-Fraktion Region Hannover ++

Die letzten Meldungen zum Zustand bei der Regiobus GmbH sind alarmierend.

Für die FDP-Regionsfraktion ist es unverständlich, warum die Zusammenlegung der beiden Verkehrsunternehmen ÜSTRA und REGIOBUS von der Region Hannover nicht offensiv vorangetrieben wird.

Bereits seit vielen Jahren hat die FDP-Regionsfraktion das immer wieder eingefordert, ohne dass wirklich etwas passiert ist.

Die Probleme, die wir heute haben sind nicht neu, bestehen wie bei REGIOBUS bereits seit vielen Jahren und wurden systematisch verschleppt.

Dass das Prestigeprojekt Sprinti der REGIOBUS entzogen wurde, ist nunmehr das deutlichste Zeichen, dass das Unternehmen nicht mehr marktfähig ist.

Dazu der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Regionsfraktion, Robert Reinhardt-Klein:

Man kann den Eindruck gewinnen, dass der Regionspräsident Steffen Krach die Kontrolle über die Verkehrspolitik in der Region verloren hat:

- Der Zustand bei der REGIOBUS verschlechtert sich zusehends ohne, dass eine Lösung in Sicht wäre.

- Die Diskussion um einen Aufsichtsratsposten bei der ÜSTRA wurde zu einer unnötigen Posse und legte offen, dass sich Stadt- und Regions-SPD nicht gut abstimmen können.

- Die Übernahme des S-Bahn Betriebs durch TRANSDEV wird in der gesamten Region zur Katastrophe, die Region vermittelt nicht den Eindruck, als wenn sie das S-Bahn-Netz noch unter Kontrolle hat.

- Bis heute wurde kein finanzierbares Konzept zum 365 €-Ticket vorgelegt, stattdessen wurde mit dem 365€ Ticket für das Ehrenamt eine Kleinstgruppe herausgegriffen, um Symbolpolitik zu betreiben.


Zusammenfassend kann man sagen, der Regionspräsident hat kein Gesamtkonzept für die Verkehrsunternehmen, verliert die Kontrolle über die tägliche Mobi-lität in der Region und betreibt Symbolpolitik, die in der Sache nicht falsch ist, aber kaum zur erforderlichen Verkehrswende beiträgt.

, so Reinhardt-Klein weiter.

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Regiobus GmbH nicht marktfähig